Willkommen

11. Jh.

11. Jahrhundert

Siebenhundert Jahre scheint die spätantike Anlage im weitgehend ursprünglichen Zustand geblieben zu sein. Allenfalls wurde die Gliederung des Obergeschosses im Inneren während des 6. Jahrhunderts neugestaltet und die östliche Apsis im frühen 9. Jahrhundert durch einen rechteckigen Chor ersetzt.

Die erste große Baumaßnahme im Mittelalter betraf den Chor. Erzbischof Anno (1056-1075) ließ über einer großen Krypta einen neuen, langgestreckten Chor errichten; Weihe in den Jahren 1068 und 1069. Um 1150 sind Chor und Krypta nach Osten erweitert worden.

Die Krypta war in der ursprünglichen Form ein dreischiffiger Raum von fünf Jochen. Die Kreuzgratgewölbe ruhen auf Säulen (mit niedrigen Basen und Würfelkapitellen) und auf Wandpfeilern.

Westlich, zum Zentralbau hin, befand sich wohl die erste Confessio mit dem Grab des Heiligen. Der östliche Abschluss der Krypta entsprach dem halbrunden Grundriss der Chorapsis

Der Chor war ein hoher, knapp 20 Meter langer und fast 10 Meter breiter Raum, der in einer halbrunden Apsis schloss. Er war von zwei Türmen flankiert, die sich vermutlich im Winkel zwischen Chor und Zentralbau befanden.

Die weitgehend erhaltenen Wände zeigen außen noch die zweigeschossige Gliederung durch jeweils sechs flache Blendbögen; in den oberen saßen Fenster. Die Wandgliederung wurde durch die großen gotischen Fenster aus dem frühen 14. Jahrhundert gestört.

Derartige Chöre über Krypten hatte man zuvor in Köln an St. Severin und St. Andreas gebaut.

 

Die Kirche ist täglich von 10.00 - 18.00 Uhr geöffnet

(In Ausnahmefällen ist lediglich die Vorhalle geöffnet).

 

Gereonskloster/Christophstraße

50670 Köln

Tel.: (0) 221 474507-0

 

https://www.katholisch-in-koeln.de/ueber-uns/st-gereon/